One-Pager v1.9
Schnelle Orientierung auf einer Seite: Kernthese, Reformangebot, Modelllogik, Zahlenstatus und konkrete Bitte an Gegenleser*innen.
Working Paper / Policy-Paper
Arbeitsfassung v1.9 zur fachlichen, institutionellen und politischen Gegenlese.
Die Grundfrage des Projekts lautet: Zahlt Österreich psychische Erkrankungen nicht ohnehin bereits - nur häufig zu spät, fragmentiert und in den falschen Systemen? Gemeint sind Krankenstände, Langzeitkrankenstände, AMS-/PVA-Risiken, Akutversorgung, Suchtfolgen, Schule, Jugendhilfe, Familien, Betriebe und Produktivitätsverlust.
Das Papier fordert keine ungesteuerte „Gratistherapie für alle“, sondern ein steuerbares Infrastrukturmodell: qualifiziertes Clearing, Sachleistung bei krankheitswertigem Bedarf, Stepped Care, Priorisierung, Psychotherapie, klinisch-psychologische Behandlung, Nachsorge, Wiedereingliederung, Qualitätssicherung, Wirkungsmonitoring und langfristig Prävention.
Die drei Dokumente erfüllen unterschiedliche Funktionen: Der One-Pager dient der schnellen Orientierung, das Policy-Paper erklärt die Reformlogik, der Appendix enthält Methodik, Rechenlogik, Impact Matrix und Validierungsbedarf.
Schnelle Orientierung auf einer Seite: Kernthese, Reformangebot, Modelllogik, Zahlenstatus und konkrete Bitte an Gegenleser*innen.
Hauptdokument mit Ausgangslage, Status quo, Modell 0 bis 3, Kosten- und Nutzenlogik, Szenarien, Umsetzungspfad, Gegenargumenten und Validierungsbedarf.
Methoden- und Evidenzanhang mit Rechenlogik, vollständiger Impact Matrix, Doppelzählungsschutz, Quellenregister, offenen Fragen und Rückmeldebogen.
Modell 2 bildet den realpolitischen Kern: Clearing, Sachleistung bei krankheitswertigem Bedarf, Psychotherapie, klinisch-psychologische Behandlung, Nachsorge, Wiedereingliederung, Qualitätssicherung und Wirkungsmonitoring. Modell 3 bleibt der langfristige Infrastrukturpfad für Prävention, Schule, psychische Grundbildung, Suchtprävention, digitale Resilienz, Familien- und Gemeindestrukturen.
Die Zahlen in v1.9 sind prüfpflichtige Modellkorridore. Sie sollen nicht als finale Budgetansätze gelesen werden, sondern als transparent gemachte Arbeitsannahmen, die fachlich, institutionell und gesundheitsökonomisch validiert werden müssen.
Rückmeldungen sind besonders hilfreich zu folgenden Fragen: Ist die Problembeschreibung des Status quo plausibel? Ist die Modelllogik nachvollziehbar? Sind Rechenkorridore, Fallbasis, Leistungsmengen, Einheitspreise, Overhead und Nutzenannahmen sinnvoll aufgebaut? Wo drohen Doppelzählungen? Welche Teile wären realistisch zuerst pilotierbar? Welche Quellen, Modelle oder institutionellen Hürden fehlen?
Hinweise, Kritik oder Kontaktaufnahmen bitte an research@alexanderforum.org.